Chance statt Krise – das sind die aktuellen Trends in der Personalentwicklung

CoachHub · 26 January 2022 · 3 min read

Volatile Märkte, veränderte Arbeitsstrukturen und ein nie dagewesener Digitalisierungsschub – das letzte Jahr war durch die Corona-Pandemie von Veränderungen und Unsicherheiten geprägt. Auch für HR-Führungskräfte brachte das neue Herausforderungen, denn durch den plötzlichen Wandel hin zu Home Office und New Work mussten Personalentwicklungsstrategien und Weiterbildungsmaßnahmen schnell angepasst werden. Für unsere internationale HR-Studie haben wir von CoachHub 2.471 Führungskräfte unterschiedlicher Unternehmen zu ihren aktuellen und zukünftigen Plänen für die Personalentwicklung befragt. Es zeigt sich: vor allem Reskilling und Upskilling bestehender Mitarbeitenden rücken während und nach der Pandemie weiter in den Fokus.

 

Auf Unsicherheit folgt Wachstum

 

In vielen Branchen war im letzten Jahr nicht klar, wie sich der Umsatz und dementsprechend auch der Personalbedarf entwickeln wird. Wie viel Personal wird benötigt, um die Herausforderungen zu meistern? Werden Umsätze einbrechen oder steigen? Während sich die Märkte langsam erholen und die Arbeitswelt sich an das New Normal anpasst, blickt die Mehrzahl der Unternehmen nun positiv in die Zukunft. So prognostizieren über 60% der Teilnehmenden aus der DACH-Region für das nächste Jahr ein Wachstum ihres Unternehmens, ein Fünftel sogar ein starkes Wachstum von mehr als 10%. Ein Trend, der sich auch international abzeichnet und direkt auf die Investitionen in die Personalentwicklung auswirkt. So planen 93% der DACH-Unternehmen eine Aufstockung ihres Budgets für Training und Entwicklung der Mitarbeitenden. Denn gerade in den vergangenen 18 Monaten traten intern neue Herausforderungen auf, denen sich die Unternehmen stellen mussten. Diese drehten sich vor allem um den wachsenden Bedarf an Flexibilität seitens der Mitarbeitenden und um eine hohe Fluktuation der Belegschaft.

 

Das New Normal fordert neue Fähigkeiten

 

Die Pandemie forderte nicht nur strukturelle Anpassungen, sondern verlangte auch neue Fähigkeiten von bestehenden Mitarbeitenden. Neben technischen Fähigkeiten waren vor allem Soft Skills, wie kommunikative und soziale Kompetenzen, gefordert. Über die Hälfte der deutschsprachigen Unternehmen gaben an, dass die Anpassung ihrer Trainingsinhalte an die aktuelle Situation für sie extrem wichtig ist. So wurden Mitarbeitende in den letzten 18 Monaten vor allem darin geschult, ihre bisherigen Fähigkeiten auszubauen und neue zu erlernen. Aber auch die Themen Remote Work sowie Diversität und Inklusion standen im Fokus. Themen, die vor allem dazu beitragen, die Unternehmenskultur auch in dezentralen Teams zu stärken. Insgesamt sehen 75% der Unternehmen nach der Pandemie den Bedarf, mehr in Training und Entwicklung der Mitarbeitenden zu investieren. Denn es ist absehbar, dass die Veränderungen, die die Pandemie eingeläutet hat, langfristig bestehen bleiben. So fordern beispielsweise immer mehr Mitarbeitende weiterhin flexible Arbeitsmodelle, Remote Work und digitale Strukturen.

 

 

Reskilling statt Neueinstellungen

 

Fallen neue Aufgaben an, geben knapp 70% der deutschsprachigen Unternehmen an, lieber bestehende Mitarbeitende zu schulen als neues Personal einzustellen. Damit setzt sich ein Trend hin zum Reskilling und Upskilling fort, der schon länger unter anderem vom wachsenden Fachkräftemangel befeuert wird. Dabei geht es vor allem darum, Mitarbeitende beim Erlernen neuer Fähigkeiten und Fertigkeiten zu unterstützen, um auf die Einstellung externer Fachkräfte verzichten zu können. Denn gerade die Corona-Pandemie hat noch einmal deutlich gemacht, wie wichtig es für Unternehmen ist, Herausforderungen mit interner Expertise zu meistern, um in einer zunehmend dynamischen und digitalen Arbeitswelt bestehen zu können. Über 60% der deutschsprachigen Unternehmen greift für die Schulung und Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden bereits auf individuelles Coaching zurück. Ein Drittel der befragten Unternehmen denkt bereits darüber nach.

Insgesamt zeigt die Studie, dass die Pandemie einen Umbruch angestoßen hat. Nicht nur wollen Unternehmen im kommenden Jahr mehr in die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeitenden investieren, auch scheint das Bewusstsein für die Relevanz interner Expertise und einer guten Unternehmenskultur gestiegen zu sein. Langfristig wird sich dieser Wandel positiv auf die Personalentwicklungsstrategien von Unternehmen auswirken.

 


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